Vorbereitung ist sehr wichtig
Kegeln kann jeder. Auf die richtige Vorbereitung kommt es an. Hier mehr Infos dazu!

warm up
Warm up - aufwärmen bringt die Leistung auf den Punkt
Wer Leistungssport betreibt tut gut daran sich sinnvoll auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Der Vorteil für den geübten Kegler liegt in der Vielfalt der Möglichkeiten, die sein Sport ihm zur Verfügung stellt. Hier ein paar Beispiele, die man durchaus auch mal vor dem nächsten Kegeltermin ins Auge fassen sollte:

Stretching
Stretching: mach dich lang und dehnbar
Ein elastischer Körper kann sein Potential leichter abrufen. Für einige Kegler heißt es hier aber vorsicht. Denn je weiter ich mich strecke, desto mehr Fahrt kann die Kugel auf dem Weg Richtung Boden aufnehmen. Die Sache mit dem "G" läßt da grüßen.

Wurfübungen
Unter allgemeinem Aufwärmen versteht man Maßnahmen, die darauf abzielen, den gesamten Körper sportartunabhängig zu aktivieren. Dies wird durch Übungen erreicht, die zu einer Erwärmung der großen Muskelgruppen führen (z.B. beim Einlaufen /leichtes Einspielen/ evtl. Dehnung).
Im speziellen Aufwärmen sind die einzelnen Übungen gezielt auf die koordinativen Anforderungen einer bestimmten Sportart ausgerichtet und beinhalten auch technische Elemente wie z.B. Dribbel-, Schlag- oder Wurfübungen.
Kaum ein Bereich ist in der Sportwissenschaft in den letzten Jahren so umstritten gewesen wie das Thema Stretching.
Statisches Dehnen verbessert nicht die Leistung in Sportarten, die schnell- und maximalkräftige Leistungen abfordern (z. B. Weitsprung, Sprint). Leistungsminderungen durch intensives Stretching sind bei Schnelligkeitsleistungen nachgewiesen. Dehnen reduziert nicht die Verletzungshäufigkeit.
Statisches Dehnen macht vor allem in jenen Sportarten Sinn, bei denen Beweglichkeit leistungsbestimmend ist, also z. B. Turnen oder Gymnastik. Denn unmittelbar nach dem Dehnen steigt die "Gelenkreichweite", die Muskeln sind toleranter auf Dehnspannungen.
Bei Sportarten, die schnelle Bewegungen in großen Gelenkwinkelpositionen erfordern (z.B. Hürdenlauf), sollte dem Training und Wettkampf ein kurzes, dynamisches Dehnen vorgeschaltet werden.
Also:
Erwärmung > evtl. Dehnung > sportartspezifische/koordinative Vorbereitung
